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Mistel

 Passend zu Jul hatte ich das Thema Mistel gewählt. Ich hoffe der Mistelzweig bringt euch Glück, Mädels!

 

Mistel (Viscum album)

 

 

Andere Namen:

Donarbesen, Geißechrut, Hexennest, Vogelchrut, Vogelmistel, Wintersamen.

 

Götter:

Apollo, Freya, Venus, Odin, Ezylie

Planeten:

Sonne, Mond, Saturn

 

Merkmale:

Halbschmarotzer,

wächst auf Nadel- und weichholzigen Laubbäumen

Immergrün

reichverästelter, kugeliger Busch

Blätter ledrig, umgekehrt eiförmig oder spaltig im grund verschmälert

sitzen gegenständig an den enden der Gabeläste

 

Inhalt- und Wirkstoffe:

  • Viscotoxine 
  • Lecitine
  • Flavonide
  • Biogene Amine
  • Schleimstoffe


Anwendung und Wirkung:

dazu gebe ich hier nichts an, da das kraut keine extreme wirkung hat im medizinischen sinne. außer im bereich krebstherepie, wozu es genug im internet gibt.

 

Allgemeines:

Die Mistel wächst als halbschmarotzer auf Laub- und nadelbäumen und entzieht diesn Wasser und Nährstoffe. Photosynthese kann sie selber betreiben.

Dass sie auf Bäumen wächst, zwischen Erde und Himmel, macht sie zu einem Wesen zwischen den Welten. Die kelten glaubten die Götter würden die Samen in die Bäume streuen und betrachteten sie somit als Geschenk dieser. Sie war ihre heiligste Pflanze und Misteln auf Eichen, dem Baum Donars, haben die größte Kraft und sind am heiligsten. Unter solchen Eichen wurde ein Versöhnungsritual mit Donar gefeiert und ein Druide in weißem Gewandt schnitt die Mistel mit goldener Sichel (hierbei wird es sich wahrscheinlich um eine Sichel aus Bronze handeln). Die Pflanze wurde in ein weißes Tuch aufgefangen und durfte die Erde nicht berühren. Auch heute noch gilt es als unglücksbringer wenn eine Mistel die Erde berührt, sie verliert dadurch ihre himmlische Energie. Die druiden pflückten die Mistel am 6. tag des neumondes. Sie ist (und war es bei den druiden) ein Zeichen des immerwährenden Lebens, da sie auch im Winter grün ist und ihre Früchte erst reifen wenn es kalt ist.

Sie steht für Tod, Geburt und Leben und ist Sonne und Mond geweiht. Sie macht fruchtbar, ist teil zahlreicher solcher Rituale und in vielen Regionen ein Symbol für Fruchtbarkeit.

Im Beutel bei sich getragen, ziehen die Beeren Liebesenergie an und der Brauch ein Mädchen unter einem Mistelzweig zu küssen ist weit verbreitet. 

In Frankreich hängt man die Mistel in den Türrahmen und die Verwandten küssen sich darunter um Frieden zu wahren. Denn alles was unter einer Mistel beschlossen und getan wird erhält magische Verwirklichungskraft.

So ist sie auch ein Symbol für Frieden und Eintracht und es ist gut sich darunter zu versöhnen.

Sie bringt Glück wenn man sie geschenkt bekommt, nicht wenn man sie selber kauft oder Pflückt und angeblich ist sie das Vorbild der Wünschelrute, wegen ihrer gegabelten Äste.

Sie wird seit jeher im haus aufgehängt um die Bewohner vor Unheil zu schützen. Sie hält böse Geister, Dämonen und negative energien fern. In Tirol wird sie deswegen auch drudenfuß genannt. Die Beeren wurden aus dem gleiche Grund in Gold gefallt uns als Amulet getragen. Auch schützt die Mistel im haus vor feuer und Blitzschlag und während eines gewitters wirft man die Beeren ins feuer um diese zu vermeiden.

Im Mittelalter glaubte man, Misteln wachsen dort wo hexen während ihres Fluges geruht haben und allgemein wir und wurde das Kraut viel mit Hexen in Verbindung gebracht. Immerhin ist es ber auch ein sehr Machtvolles Gewächs und sollte nur mit Respekt und Ehrfurcht gehandhabt werden. Diese heilige Pflanze als Trank zu sich genommen ist eine Einverleibung des göttlichen, verleiht Mut, Kraft und Unbesiegbarkeit.

Auch ist die Mistel ein Schlüssel zur Unter- und Oberwelt. In der griechischen Mythologie gibt die Orakelfrau Sybille Aeneus einen Mistelzweig mit als dieser in die Unterwelt gelangen will und der Gott Merkur öffnet mit einem solchen die Tore des hades wenn er die Toten begleiten muss.

In der Edda ist es die Mistel, die Baldur tötet. Dieser TRäumt davon, dass er sterben muss woraufhin die Göttermutter Freya allen Erdenwesen das Versprechen abnimmt ihm nichts zu tun. Dabei vergisst sie die Mistel, weil sie kein richtiges erdenwesen ist. Loki bemerkt dieses Versäumnis, gibt dem blinden Hödur einen Mistelzweig in die hand und weist ihn in Richtung Baldur. Dieser wird tödlich verletzt.

 

Anbau und Ernte:

Man kann die Beeren auf geeignete Bäume drücken und verstreichen. Am besten auf eine Eiche.

 

Räuchern:

Geräuchert verwandelt die Mistel Negative schwingungen in positive und träge in schnelle hohe. Sie ist ein Schlüssel zur Anderswelt und unterstützt Visionen, Träume und den Kontakt zur anderen Seite.

Sie wirkt auch als tarnkappe wenn man unbemerkt bleiben will, schützt vor Feuer, Blitzschlag, Krankheit, Unglück und Missgeschick.

Wirkt schützend und und nimmt Druck. Beruhigt das Nervensystem und wirkt ordnend auf unkoordinierte und unregulierte Zustände.

 

Zeitpunkt:

Rauhnächte, Sonnenwenden, samhain und vor allem Jul.

Blumensprache:

Ich überwinde alle Hindernisse.

 

 

Sui am 7.1.11 00:07

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kicki (26.1.11 01:33)
Hast du schön gemacht Sui Ist ein toller Beitrag, ich danke dir! :*

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